30.11.2011
Alexander Konstantinowitsch Michajlov verstorben
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Konstantinovich |
Am 25. November starb
im Alter von 70 Jahren der langjährige Rudermeister der russischen
Viermastbark "SEDOV". Im April 1989 lernte ich Konstantinovich
auf der SEDOV kennen und begegnete ihm in den Folgejahren ungezählte
Male. Er war mit Leib und Seele Seemann und der SEDOV über 25
Jahre verbunden. Das Schiff war seine 2. Heimat, die Besatzung
war ihm wie eine Familie. Ich hatte das Glück ihn immer wieder
bei der Kadetteneinweisung am Ruder der SEDOV zu erleben, aber
auch das Glück, so vieles über ihn persönlich zu erfahren und
auch über seine Familie die in St.-Petersburg lebt. Unvergessen
die kameradschaftlichen Zusammenkünfte in seiner Kammer. So manch
ein Glas Vodka wurde hier auf die Freundschaft, auf die SEDOV
und auf die Seefahrt geleert. Wohl tausende von Trainees haben
Konstantinovich durch die Jahre an Bord erlebt und nicht wenige
von Ihnen beeindruckte er durch seine Herzenswärme und waren berührt
von der Weisheit seiner russischen Seele. I will never forget
your friendship and your hospitality. Dear old friend Konstantinovich,
farewell and rest in peace.
Die Windjammerfreunde-München
werden Konstantinovich stets ein ehrendes Andenken bewahren.
(Rolf Siebel)
Hier noch ein Bild
von der letzten größeren Gruppenreise der Windjammerfreunde München
auf der Sedov im Jahre 2007, zusammen mit Konstantinovitch:
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31.10.2011
Shop eröffnet!
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Logo
Windjammerfreunde München |
Es ist soweit! Der
Shop
für alle Mitglieder und Freunde der Windjammerfreunde München
ist eröffnet. In der Erstausstattung findet Ihr T-Shirts (Herren-
und Damen-Shirts), eine Baseballkappe, Buttons, eine Tasse, ein
Teddy, eine Kochschürze und (Weihnachten naht!) eine Nikolausmütze.
Also, es würde mich freuen, wenn Ihr Euch den Shop mal anschaut,
fleißig einkauft und damit Eure Solidariät mit dem Verein bekundet.
Die Herren-T-Shirts
gibt es übrigens in 19 Farben, die Damen-T-Shirts in 12 Farben.
Bei entsprechender Nachfrage können wir das Sortiment gerne erweitern.
(Eckhardt
Jahn)
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30.10.2011
8. Geburtstag des Kap-Hoorn-Raums in Maintal-Bischofsheim
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Logo
Windjammerfreunde Maintal |
Und wieder einmal
war es eine gelungene Veranstaltung, als am Samstag, den 29. Oktober
2011 bei den Windjammerfreunden Maintal der Geburtstag ihres wunderschönen
Kap-Hoorn-Raums gefeiert wurde. Während andernorts Geister und
Vampire ihr Halloweenunwesen trieben, wurde in der Obergasse 11a
viel geklönt und geschnackt - und das nicht nur zu maritimen Themen.
Für den kulturellen Teil war die unvergleichliche Suzanne zuständig.
Das Vereinsheim war proppevoll. Neben zahlreichen Vereinsmitgliedern
kamen auch Freunde aus allen Teilen der Republik. Die Windjammerfreunde
München waren durch Harald, Susanne, Reinhard und Eckhardt vertreten.
Die ersten Bilder findet
Ihr auf unserer Seite Veranstaltungen.
(Eckhardt
Jahn)
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30.10.2011
Die Weltreise
der Sedov mit Kap-Hoorn-Umrundung
Seit gestern ist er
da. Der lang erwartete Fahrplan
für die Weltreise der Sedov 2012 liegt vor. Derzeit können nur
die Törns bis Valparaiso (bis Oktober 2012) gebucht werden. Es
steht noch nicht fest, ab wann die weiteren Strecken gebucht werden
können. Man kann sich jedoch schon vormerken lassen. Aber für
die meisten ist wohl sowieso die Kap-Horn-Passage die ultimative
Etappe. Mit ca. 3.000 Euro ist man dabei. Es gibt 2 mal die Möglichkeit
diesen Seefahrermythos zu umschiffen. Einmal von Montevideo nach
Ushuaia und das 2. Mal von Ushuaia nach Valparaiso. Flüge sind
für bummelig 2.000 Euro zu haben.
Größter Wermutstropfen: Pro Kap-Horn-Umrundung stehen nur 12 Traineeplätze
für Deutschland, Österreich, Schweiz zur Verfügung. Wie berichtet
sollen die Plätze durch Stephan Manhardt ausgelost werden. Zum
genauen Procedere kann man derzeit noch nichts sagen. Weitere
12 Plätze werden direkt durch die Akademie an Holland vergeben.
Also, wer sich noch
nicht beworben hat und mitfahren möchte, kann dieses Anmeldeformular
verwenden und an adventure sailing mailen
oder sich bei S. Manhardt
melden. Ganz wichtig: Bitte nur einmal anmelden. D.h. solltet
Ihr Euch schon bei adventure sailing oder Inmaris angemeldet haben
und jetzt nochmal bei Stephan Manhardt direkt, bitte unbedingt
eine der Anmeldungen zurückziehen. Mehrfachanmeldungen würden
sowieso aussortiert werden, machen die Planungen für den Charterer
bzw. die Vermittler jedoch unnötig schwer.
Bei Anmeldung über
adventure sailing könnt Ihr gleich angeben ob Ihr auch Flüge benötigt.
Hier nochmal der Link
zur Karte der geplanten Reise: Karte.
Wie bereits berichtet lagen bis zum 8. Oktober schon 150 Bewerbungen
vor. Die Chancen einen Platz zu ergattern sind demnach leider
nicht sehr groß.
(Eckhardt Jahn) |
12.10.2011
10.10.2011
Eine Ära
geht zu Ende
Heute ist eine Ära
zu Ende gegangen. Der allerletzte Törn (ein Tagestörn) der Alexander
von Humboldt ist nun auch Geschichte. Nach 105 Jahren (1906 als
Feuerschiff gebaut, zunächst unter dem Namen "Reserve Sonderburg",
dann "Reserve Holtenau" und ab 1945 dann "Feuerschiff
Kiel") wurde das Schiff 1986 zur 3-Mast-Bark umgebaut. Das
weltweit einzige Schiff mit grünen Segeln hat in den letzten 25
Jahren 520.000 Seemeilen (was rund 24 Erdumrundungen entspricht)
zurückgelegt. Mehr als 60.000 Segler hatten die Ehre und das Vergnügen
mitfahren zu können.
Die Zukunft des Schiffes
ist noch ungewiss. Es gibt diverse Anfragen. Bei einem Schiffsmakler
wird die Alex für 3,8 Mio. Euro angeboten.
"Die
Alex I bleibt zunächst in Bremerhaven" (ein Bericht in
der Nordsee-Zeitung)
Als kleine Erinnerung
hier ein Link zu einem netten YouTube-Video: "Alles
im grünen Bereich"
(Eckhardt Jahn)
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7.8.2011
Wechsel im
Vorsitz der Windjammerfreunde München
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Foto:
Marita Siebel |
L: Rolf Siebel, R: Eckhardt Jahn |
Wie in dem Bericht über
das Jahrestreffen der Windjammerfreunde München, das am 7. Mai 2011
stattfand, schon kurz erwähnt, gab es bei dieser Gelegenheit einen
Wechsel im Vorsitz des Vereins. Nähere Infos findet Ihr unter "Wir
über uns" oder direkt unter diesem Link.
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15.7.2011
Vereinsreise
auf der "Franzius"
Heute Abend kam die elfköpfige Truppe der Windjammerfreunde München
von der gemeinsamen Gruppenreise auf der Franzius
zurück. Insgesamt war es eine interessante Erfahrung auf einem
Plattbodenschiff durch die engen, teils Prickengesäumten, Fahrwasser
im Watt zu den jeweiligen Zielen zu kommen. Die Wassertiefe unterm
Kiel sank teilweise bis auf 0,0 Meter, was den Pinnengänger aus
unseren Reihen mehr als nervös machte. Leider konnten wir aufgrund
der Wetterbedingungen (das Schiff kann wegen der Bauart nur bis
max. Beaufort 5 auslaufen) am Mittwoch nicht raus, so dass wir
den Tag in Greetsiel verbracht haben. Auch heute Morgen konnten
wir mit der Franzius von Norderney nicht zurück nach Norddeich,
so dass wir die Fähre nehmen mussten um zu unserem Zug zu kommen.
Aber sonst hatten wir schon eine Menge Spaß. Und die Stammcrew
war riesig nett.
(Eckhardt Jahn)
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6.7.2011
Wachoffizier nach Kollision mit "Alexander von Humboldt" zu Geldstrafe verurteilt
Bei einem Hearing am 30.6.11 vor dem Southampton Magistrates Court
bekannte sich der Wachhabende des Kutters "Andrea" schuldig, die
Kollision mit der deutschen Bark "Alexander von Humboldt" am 20.8.2010
verursacht zu haben. Die "Andrea" war auf der Heimreise in die
Niederlande, der Kapitän und die übrige Crew befanden sich unter
Deck. Die "Alexander von Humboldt" war mit 59 Personen an Bord,
davon 33 Trainees und 26 Mann Stammcrew, nach Deutschland unterwegs,
als bei 5-6 Bf Wind sich die Schiffe annäherten. Die "Alexander
von Humboldt" machte die "Andrea" auf Kollisionskurs an Backbordseite
aus. Sie hätte Raum geben müssen, und die "Alexander von Humboldt"
warnte sie mit Typhonsignal, ohne dass der Kutter den Kurs geändert
hätte. Auch Versuche, über VHF Kontakt aufzunehmen, verliefen
erfolglos. Erst als die Schiffe 15-20 Meter voneinander entfernt
waren, versuchte die "Andrea" mit einem Hart-Steuerbord-Manöver
und voller Kraft zurück auszuweichen, doch sie traf die Backbordseite
der "Alexander von Humboldt". Da der Zusammenstoß bei geringer
Geschwindigkeit stattfand, blieben die Schäden auf beiden Schiffen
gering. Menschen kamen nicht zu Schaden. Jan Baarssen aus Urk
wurde wegen Gefährdung von Schifffahrt und Menschen zu einer Strafe
von 1.700 Pfund (1.900 Euro) verurteilt sowie einem Schadensersatz
von 6.435 Pfund (7.100 Euro).
(Tim Schwabedissen,
esys.org)
Anmerkung dazu: Unmittelbar
nach der Verhandlung wurde ich von dem vorsitzenden Kapitän des
Seegerichts über den Ausgang des Verfahrens informiert und um
die Freigabe des Videos gebeten. Im Rahmen eines Pressekommuniqués
soll die Presse (TV und Zeitungen) die Möglichkeit erhalten eine
Kopie zu bekommen. Eine persönliche Anwesenheit bei der Verhandlung
war nicht notwendig.
Die Verhandlung fand
deswegen vor einem englischen Gericht statt, weil der holländische
Kutter unter britischer Flagge gefahren ist.
(Eckhardt Jahn,
Foto: Holländische Küstenwache)
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